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Christian Weiss

TOP-Diagnostik

TOP-Diagnostik (Universität Osnabrück) dient zur Erfassung individuell angepasster Therapieziele. Es kann verwendet werden als zusätzliches Diagnostikinstrument aufgrund des Vergleichs der Ressourcen zwischen dem unbelasteten Alltag und Druck- und Stresssituationen;
in Absprache mit der Klientin/dem Klienten;
nicht Charta/ASP-anerkannt


TOP ist ein prozessorientiertes Verfahren, das an der Universität Osnabrück entwickelt wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Julius Kuhl aufgrund von Persönlichkeits- und Motivationsforschung und mit Hilfe einer neuen, integrativen Persönlichkeitstheorie (PSI-Theorie).

TOP versteht die Persönlichkeit nicht statisch als feste Struktur, sondern als Interaktionsgefüge sich wechselseitig beeinflussender Prozesse, von denen viele entwicklungsfähig sind. Dieser Unterschied kommt vor allem in der Unterscheidung von Erst- und Zweitreaktion zum Ausdruck.

Entscheidend ist die Zweitreaktion auf ein Ereignis, denn in ihr das Ausmass an Fähigkeit und Fertigkeit zur Bewältigung des Ereignisses ersichtlich. Im Übergang von der Erst- zur Zweitreaktion werden deshalb die Selbststeuerungskompetenzen ermittelt: Es werden nicht nur emotionale und kognitive (gedankliche) Erstreaktionen erfasst (beispielsweise die Fähigkeit, aus sich herauszukommen oder die soziale Zurückhaltung), sondern auch das Ausmass, in welchem eine Person ihr Erstreaktion den unterschiedlichen Situationen entsprechend anpassen kann. TOP ist daher hilfreich, um die individuellen Anpassungs- und Veränderungspotenziale zu beschreiben, individuell passende Therapieziele zu entwickeln und Therapieerfolge zu evaluieren.

TOP besteht aus einem einfach zu bedienenden, computergestützten
System unterschiedlicher Selbstbeurteilungsfragebögen
sowie operanter Messmethoden.

TOP-Diagnostik Institut für Motivations- und Persönlichkeitsentwicklung